Leserbrief Buxtehude, den 5.4.2007
„Der“ Baum oder natürliche Zweiklassengesellschaft ?
Nun hat die Stadt tatsächlich nicht nur hunderte Bäume gefällt sondern auch erfolgreich tausende von Sträuchern herausgerissen. – Sieht schön aus – und wenn erst die versprochenen Blümchen gepflanzt sind, ist alles wieder gut.
Das war eben nur der frühjährliche „Stockschnitt“.
Da gibt es aber einen Baum – „der“ Baum, der schon seit Jahrzehnten ein Zankapfel zwischen zwei Buxtehuder Bürgern ist. Die Story ist zu lang, um alles zu schreiben. Diese alte, große Eiche gefährdet die Bausubstanz in nächster Nähe, stört den Frieden und steht auf Privatgrund. Sachbeschädigungen und Verkehrssicherheit scheinen daher die Stadtverwaltung nicht zu interessieren. Und jahrelange Gerichtskosten sind ja sowieso nur „Privatsache“.
Bis heute ist es nicht gelungen, von der Stadt die Erlaubnis zum Fällen dieses einen Baumes zu erlangen. Hier gestattet die Stadt keine Ausnahme von der Baumschutz- Satzung. Da leben alte, große Eichen auf öffentlichem Grund ja viel gefährlicher (Fäll-Beispiele in Altkloster, Ottensen,etc.)! Also „natürliche“Zweiklassengesellschaft?
Gibt es da noch Worte? (Zur Klärung: Es ist weder mein Baum, noch bin ich betroffen.)
E.Busselt
Kirchweg 35
21614 BUXTEHUDE